Dinghy Seasons Closing und Ersatz-Österreichische Jugendmeisterschaft

16.10.2017

Vom 06.10. bis zum 08.10. fand die Ersatz-Österreichische Jugendmeisterschaft im UYCAS statt. Gleichzeitig war am Wochenende, als ohne dem Freitag, die Schwerpunktregatta Dinghy Seasons Closing. Da an diesem Wochenende ein Tief durchzog, erwarteten wir schon im vorherein schwere Windbedigungen.

 

So kam es dann schließlich auch. Pünktlich zum Beginn der ÖJM am Freitag erreichte uns das Tief. Die Folge war extrem drehiger und böiger Westwind, der sich später dann zu einem Südwind wandelte. Dementsprechend schwer war es auch sich auf den vorderen Plätzen zu platzieren, da immer ein unerwarteter Dreher plötzlich auftauchen konnte. Trotzdem schaffte ich es, an diesem Tag in beiden Wettfahrten einen 3. Platz zu ersegeln. Eine dritte Wettfahrt, wo ich kurz vor dem Ziel mit Abstand auf dem ersten Platz gelegen bin, musste leider aufgrund von unfairen Windbedingungen in der hinteren Hälfte des Feldes abgeschossen werden.

Auch am zweiten Tag änderten sich die Bedingungen nicht, jedoch zählten nun die Wettfahrten für zwei Wertungen. Als erstes für die ÖJM und als zweites für die Schwerpunkt Seasons Closing. Die vier gesegelten Wettfahrten erwiesen sich als Geduldsprobe und als sehr konzentrationsfordernd. Auch hier musste man so segeln, dass man unerwartete Dreher trotzdem ausnutzen konnte, was sich nicht immer einfach gestaltete und manchmal auch gar nicht möglich war. Die Ergebnisse des Tages waren dennoch zufriedenstellend.

Am dritten Tag konnte statt den geplanten zwei, aufgrund noch unfaireren Windbedingungen, nur eine Wettfahrt gesegelt werden. Mit einem vierten Platz konnte ich diese Regatten dann noch ganz passabel abschließen und landete somit in der ÖJM punktegleich mit dem Zweiten auf dem dritten Platz. In der Schwerpunkt Dinghy Seasons Closing schaffte ich es dann trotzdem mit drei Punkten Abstand nach hinten auf den 2.

Mit dieser Regatta ging für mich eine sehr erfolgreiche Saison zu Ende, die mit diesen Platzierungen auch noch einen sehr guten Abschluss fand. In der Bestenliste der Saison 2017 belege ich somit von 51 Seglern den dritten Platz und schaffte es mich zwischen die Mitglieder des Kaders zu schieben.

Bericht - Markus Rupp

Opti-Training 2017 beendet

08.09.2017

Am 8.9.2017 fand das wöchentliche Optitraining unserer jüngsten Seglerinnen und Segler zum letzten Mal in diesem Jahr statt. Bis zu 10  Kinder nahmen an dieser Ausbildung, die von Andrea Binggeli und ihren Helfern Hans Bachitsch und Max Wiederschwinger geleitet wurden, mit Begeisterung teil. Vielleicht finden einige Jungsegler in der Osterwoche 2018 den Weg zur Trainingswoche nach Portoroz und treten in die Fussstapfen unserer erfolgreichen OptiseglerInnen der Vorjahre.

Herzlichen Dank an unsere Trainer und an die mithelfenden Elternteile.

Gute Bilanz der Regatten im Sommer 2017

27.08.2017

 

Nach dem 2. Platz bei der Österreichischen Meisterschaft, ging es für mich in der letzten Ferienwoche nach Polen. Dort, in Gdynia, fand die Europäische Jugendmeisterschaft im Laser Radial statt, an der ich teilnehmen durfte. Nach einigen Trainingstagen an der Ostsee, wurde die Regatta bei unterschiedlichsten Windverhältnissen ausgesegelt. An fünf Tagen mit jeweils circa 7 Wasserstunden konnten 9 Wettfahrten gesegelt werden. Das Ergebnis war für mich nicht ganz zufriedenstellend, da ich in der Bronze Fleet endete, mir als Ziel aber Silber gesetzt hatte. Dafür konnte ich einige gute und wichtige Erfahrungen sammeln und mitnehmen, was sich für die nächsten Österreichischen Regatten sehr auszahlte.

Direkt nach der Ankunft von Polen lud ich meinen Laser um und fuhr an den Attersee zur East Coast Sailing Trophy. Am ersten Tag konnten wir bei einem Westwind 3 Wettfahrten segeln. Ich hatte an diesem Tag mit einem 1. und zwei 2. einen super Start in die Regatta erwischt, was meinen durch die Jugend EM deutlich besseren Starts zu verdanken war. Somit hatte ich nach dem ersten Tag die Führung inne. Am zweiten Tag schafften wir wegen zu schwachen Windbedingungen nur eine Wettfahrt in der ich 3. wurde. Somit gewann ich diese Regatta mit dem 3. als Streicher.

Nach dem Attersee hatte ich eine Woche „Heimaturlaub“, in der ich im KYCO bei dem Opti-Min-Lager als Trainer helfen durfte. In der darauffolgenden Woche ging es ausgeruht am Mittwoch an den Traunsee, um bei regnerischen Verhältnissen noch zwei Trainingstage vor der Buddelschiff-Regatta zu absolvieren. Pünktlich zum Wochenende meldete sich dann der Sommer zurück und wir erhielten zwei Tage eine Thermik. Ich segelte in den ersten 4 Wettfahrten zwei 2. und zwei 1. und hatte somit vor der 5. Wettfahrt schon gewonnen.

Als nächste Regatta stand der Laser Grand Prix am Wolfgangsee an. Hier konnte auch Anna wieder mitsegeln, nachdem sie alle ihre Prüfungen abgeschlossen hinter sich hatte. Die Wetterlage an diesem Wochenende war schwierig, am ersten Tag setzte sich jedoch anfangs ein Brunnwind, am Ende ein starker Westwind durch. An diesem Tag ersegelte ich einen 1. und dann nur mehr einen 9. und einen 11., die beide Krämpfen in den Fingern geschuldet waren. Anna erging es an diesem Tag nicht so gut und sie schaffte leider nur einen 8., 23. und 20. Platz. Am zweiten Tag setzte sich schlussendlich dann doch noch ein Brunnwind durch und ich ersegelte noch einen 2. und konnte meinen 11. streichen. Anna schaffte einen 5. und nahm ihren 23. somit aus der Wertung. Schlussendlich belegte sie den 14. und ich den 3. Platz von 29 Teilnehmern. Da bei dieser Regatta jedoch traditionell einige Segler aus Tschechien und der Slowakei teilnehmen wurde ich 1. und Anna 8. Österreicher.

Auf den Wolfgangsee folgte der Saisonhöhepunkt, die Österreichische Jugendmeisterschaft. In diesem Jahr wurde sie im Yachtclub Breitenbrunn am Neusiedlersee ausgetragen. Während den vier Trainingstagen herrschten gute Wind und Wetterbedingungen, die sich jedoch pünktlich zum ersten Wettfahrttag verabschiedeten. Somit wurde die Meisterschaft zu einer langen Warterei am Wasser und auch am Land. Es wurden einige Wettfahrten probiert, aufgrund des Windes konnten jedoch nur zwei Wettfahrten gewertet werden, die am zweiten von vier Tagen gesegelt wurden. Ich segelte einen 4. und einen 1. Platz, und lag somit punktegleich mit dem zweiten an erster Stelle und gewann diese Regatta. Da wir jedoch nur zwei Wettfahrten geschafft hatten, war sie weder eine Jugendmeisterschaft, noch eine Schwerpunktregatta. Die Jugendmeisterschaft wird am ersten Wochenende im Oktober am Attersee nachgeholt, was auch gleichzeitig die letzte Regatta in diesem Jahr ist.

Bericht - Markus Rupp

Anna und Markus auch 2017 sehr erfolgreich

06.06.2017

Für mich begann die Saison in Split in einem Trainingslager in den Semesterferien, wo ich mit dem Österreichischem Kader und Andreas Gerritzer als Trainer trainieren durfte. Die Winde waren eher schwach, was jedoch für österreichische Seen eine perfekte Vorbereitung war.

Die erste Regatta der Saison war dann der Europacup in Koper vom 09. bis 12.03., wo ich einen guten Platz im 2. Drittel belegen konnte. Der Wind in Koper reichte von wenig bis zu viel Wind und brachte für mich eine gute Regattaerfahrung in großen Startfeldern.

Der Saisonstart für Anna war im traditionellen Ostertrainingslager in Izola, mit anschließender Regatta. Der Wind ließ zu wünschen übrig, es konnten dennoch gute Wettfahrten gesegelt werden und Anna belegte schlussendlich den 7. von 18 Plätzen bei den Damen, wobei sie zweite aller Österreicher war und ich den 18 von 47 Plätzen bei den Herren.

Nachdem wir aus terminlichen Gründen nicht an der Schwerpunktregatta in Rust teilnehmen konnten, ging es weiter am Traunsee mit der Traunseewoche. Nach zwei Tagen Wartezeit setzte sich endlich die Thermik durch und wir segelten 6 schöne Wettfahrten, wo Anna 8. und ich 6. von 19 wurden.

Am Pfingstwochenende fand dann die Internationale Österreichische Staatsmeisterschaft der Damen bzw. die Österreichische Meisterschaft der Herren in der Klasse Laser Radial am Neusiedlersee statt. Über drei Tage konnten wegen ungünstigem Wind und Wetter nur die Mindestanzahl von vier Wettfahrten gesegelt werden. Zwei davon fanden am ersten Tag und zwei am dritten Tag statt. Da jedoch der Wind am dritten Tag erst spät am Nachmittag kam und wir erst zwei Wettfahrten in der Wertung und somit noch keine Meisterschaft hatten, warteten wir bis 18 Uhr mit dem Start zur dritten Wettfahrt und waren erst um 20:15 mit der Meisterschaft fertig. Drei Wettfahrten mussten über die Tage wegen drehendem, zu wenig, bzw. zu viel Wind abgebrochen werden.

Anna und mir lagen die Winde am Neusiedlersee. Anna konnte mit den Plätzen 1,1,1 und 2 den ersten Platz in der Damenwertung erreichen und ist somit Internationale österreichische Staatsmeisterin. Ich hatte mit einem 3. Und einem 8. Platz einen durchwachsenen Start in die Regatta, konnte jedoch mit einem 2. und einem souveränen 1. Platz am dritten Tag aufzeigen und wurde schlussendlich dann zweiter und somit Internationaler österreichischer Vizemeister.

Als nächste große Regatten stehen für uns beide der Laser Grand Prix und eine Schwerpunktregatta am Attersee an. Für mich steht außerdem noch die Jugend Europameisterschaft in Polen auf dem Programm, wo ich hoffe die Erfahrungen der letzten Monate umsetzen zu können.

Bericht - Markus Rupp

Anna Rupp siegt bei den ÖJM 2016

07.09.2016

Nachdem unsere Anna Rupp im Vorjahr in der Zoom8 Klasse den Weltmeistertitel erringen konnte, gelingt ihr bereits im ersten Jahr nach dem altersbedingten Umstieg in die nächst grössere Bootsklasse, die Laser Radial Klasse, der nächste Titelgewinn. Bei der ÖJM in Bregenz vom 30.8.-3.9.16 gewann sie die Damenwertung und ihren ersten Titel im Laser Radial. Gemeinsam mit ihrem Bruder Markus, der in der Herrenwertung der ÖJM Platz 7 belegte, starten sie in 2 Wochen noch beim Europacup am Attersee.

Anna Rupp siegt auch im Laser Radial

04.09.2016

Österreichische Jugendmeisterschaft 2016 Bregenz

Heuer fand die Internationale Österreichische Jugendmeisterschaft am Bodensee beim Bregenzer Yachtclub statt. Im Gepäck hatte ich mein neues Laser Radialsegel. An den Trainingstagen konnte ich das Segel gut einsegeln. Um es regattatauglich zu machen, klebte ich vor der Vermessung noch die Nummern 2 Stunden lang ein.

Bei allen Wettfahrten herrschten Leichtwind Bedingungen und ich segelte sogar bei der ersten und achten Wettfahrt einen gesamten 1.Platz. Doch die Endplatzierungen wurden nach Geschlechter getrennt. Ich belegte bei den Damen Platz 1 und gewann somit die Internationale Österreichische Jugendmeisterschaft. Mein Bruder Markus belegte bei den Herren Platz 7.

Auch Rudolph Gruber nahm heuer teil und erkämpfte sich den 46. von 61. Plätzen. Seine beste Platzierung war ein 27. Platz.

Hiermit möchte ich mich noch einmal bei allen Clubmitgliedern für mein neues Segel bedanken, das ich bei meinem Empfang nach der WM in Form eines Gutscheines bekommen habe.

Bericht - Anna Rupp

Abschlussparty unserer Opti-Segler

03.09.2016

Am Freitag, den 2.9. fand im Clubhaus Bodensdorf die Abschlussparty unserer jüngsten Opti-Segler statt. Unter der Leitung von Andrea Binggeli und Maxi Wiederschwinger fand in den Sommermonaten jeweils Freitag nachmittag ein Opti-Training statt, an dem unsere Kids ihre Segelkenntnisse erwerben und verbessern konnten. Für die gelungene Feier stellte Christof Binggeli seinen Tombola-Gewinn vom Jazz-Brunch - eine Bier/Limo-Party der Villacher Brauerei - zur Verfügung.

Lehrreiche Regatten für Anna und Markus Rupp

10.08.2016

Frisch von der Matura kommend, freute ich mich wieder auf seglerische Abenteuer!

Und zu einem Abenteuer wurde wortwörtlich die Kieler Woche, mit einem anschließenden Training und dem Europacup in Warnemünde vom16.Juni bis 5. Juli. Unser Trainingstag vorm Kieler Yachthafen verlief mit leichtem Hängewind. Perfekt für mich, da ich heuer noch sehr wenige Trainingstage bei starkem Wind hatte. Auch der Wetterbericht war auf meiner Seite und sagte einen Wind von ca. 10knt voraus. Mit gutem Gefühl fieberte ich also den Regattatagen entgegen. Doch es kam anders als ich es mir vorgestellt habe. Angefangen hat es mit einer 3-stündigen Wartezeit zur Registrierung, gefolgt von einem Tag mit 18kn und ungewohnter Welle. 3 Wettfahrten wurden gesegelt und nach dem 50minütigen Zurücksegeln waren meine Kräfte aufgebraucht. Der einzige Lichtblick: der Wetterbericht sagte für den kommenden Tag Leichtwind an.  Doch es kam natürlich wieder anders und der Wind war sogar leicht stärker als am ersten Tag. Weitere 3 Wettfahrten bescherten mir einen schmerzhaften Muskelkater. Als wären die anderen Tage nicht schon ausreichend, zeigte sich der Wind am 3ten Tag von seiner starken Seite und gab Spitzenwerte von 25k. Von der Welle möchte ich gar nicht erst sprechen… Zum krönenden Abschluss wollte es am 4ten Tag auch nicht klappen. Leichtwind, extrem böig, Frühstarts, Startverschiebungen… Nach 1 ½ stündigem Warten am Wasser war es dann endlich soweit! Doch zu früh gefreut: Frühstart mit Blackflag für mich. Mit einem Frühstart kehrte ich also in den Hafen zurück und meine erste Kieler Woche neigte sich damit rasch dem Ende zu.

Das Ergebnis war nicht ganz zufriedenstellend, dafür reiste ich mit viel mehr Erfahrung bezüglich starkem Wind und höherer Welle weiter nach Warnemünde. Nach 2 leichteren Windtagen beim Training fing auch dieser Europacup sehr windreich an. Zeitgleich war auch mein 18.Geburtstag, den ich statt Feiern und Party in meinem Bett, schlafend und Kräfte sparend, verbracht habe. Auch die nächsten beiden Tage waren von Grundwinden von 20kn geprägt. Obwohl ich während den Wettfahrten hauptsächlich mit „Überleben“ beschäftigt war, stellte ich zufrieden fest, dass weit mehr Segler hinter mir waren als in Kiel. Auch bei dieser Regatta tanzte der Wind am letzten Tag mit 0kn aus der Reihe. Meinen ersten Europacup beendete ich mit einem 54 von 70 Seglerinnen. Nach meinem lehrreichen und Muskelkater geprägten Ostsee-Erlebnis freute ich mich schon wieder auf unsere heimischen Seen.

Am Wochenende vom 16. auf den 17.Juli war es dann soweit. Eine Schwerpunktregatta am Attersee stand am Programm. Dieses Wochenende gestaltete sich als nasse Angelegenheit. Auch der Wind war nicht optimal, denn es gab etliche 90° Dreher unter anderem eine Minute vorm Start. Die Schwierigkeit bestand darin, diese Böen zu erwischen, obwohl man sie kaum am Wasser sehen konnte. Der Start war hier somit sehr wichtig. Auf der Ergebnisliste zeigten sich meine Ostseeerfahrungen, denn ich konnte den ersten Platz bei den Mädchen belegen. Insgesamt wurde ich knapp hinter meinem Bruder 5te. 

Weiter ging es am Ossiacher See zur Opti-Min-Woche 2016 , wo Markus und ich unser Wissen aus der Opti-Klasse gerne an die Kids vom KYCO weitergegeben haben.

Markus segelte vom 31.7 bis 7.8. die Laser 4.7 Weltmeisterschaft in Kiel. Leider musste auch er sich an die neuen Wind- und Wellenbedingungen gewöhnen. Die Platzierungen der ersten Wettfahrten waren leider dementsprechend. Doch im Laufe der WM kam er mit den Bedingungen immer besser zurecht. Von 260 Seglern wurde er 196.

Die nächsten Regatten sind für Markus und mich der Grand Prix Cup am Wolfgangsee und die Jugendeuropameisterschaft am Neusiedler See.

Bericht - Anna Rupp

Training und Regatta Izola 2016

04.04.2016

Wieder in den Osterferien Richtung slowenischer Küste. Die Strecke war ja schon durch die vielen Optitrainings in Portoroz bekannt, doch zum 1mal trainierten wir mit den Lasern in Izola

Die Trainingswoche und die Regatta in Izola war vor allem für mich auf dem Laser eine relativ neue Erfahrung.

Im Training zeigte sich der Wind sehr unterschiedlich. An den zwei ersten Trainingstagen war er eher schwach, am Dienstag frischte er bis zum Nachmittag kräftig auf und am Mittwoch war so viel Wind, dass kein Training stattfand. Am Donnerstag war es wieder angenehm zu segeln.

Beim Izola Spring Cup segelte ich im Laser Radial meine 1. Regatta. Von 83 Teilnehmern wurde ich 41ter. Vor allem die Starts sind bei einem größeren Starterfeld und mit dem längeren Boot schon noch sehr gewöhnungsbedürftig. Außerdem war der Wind eher schwach, sodass eigentlich der Start perfekt sein musste, um mit vorne dabei zu sein. Und da muss ich noch viel üben. In der rein österreichischen Wertung bin ich 9ter von 25 Startern.

Ich wurde auch gefragt, ob ich in Kiel bei der Laser 4.7 WM (nur bis Jahrgang 1999 möglich) mitsegeln möchte. Sie startet mit der Vermessung am 30.7.2016

Da wir gerade an diesem Tag unseren einwöchigen Familientörn in Kroatien beenden, werde ich gleich auf dem Heimweg in Laibach „abgesetzt“ und fliege dann nach Hamburg. Von dort geht es dann mit dem Zug weiter nach Kiel. Ich freue mich schon darauf und hoffe, dass alles klappt.

Anna war auch für das Training und die Regatta angemeldet. Doch leider war sie schon vor den Ferien erkältet und hat nach drei Trainingstagen nicht mehr mitmachen können. Auch die Regatta hatte keinen Sinn, da sie recht k.o. war. Ganz fit ist sie immer noch nicht und in der Schule beginnt jetzt der Endspurt mit den letzten Tests und Schularbeiten, bevor im Mai die Matura beginnt. Daher wird Anna in den nächsten Wochen auch nicht viel segeln können.

Bericht - Markus Rupp

Anna und Markus Rupp im Wintertraining

24.02.2016

Heuer sind Markus und ich über Silvester (26.12.2015 bis 5.1.2016) mit einigen Laserseglern in Palamos beim Training gewesen. Schon allein das Packen war spannend. Neben der normalen Bekleidung mussten noch Laufsachen, die ganze Segelbekleidung und das Segel mit Latten, die Schoten mit Schäkel sowie die Pinne und der Ausleger mit.

Die Trainingstage hatten unterschiedlich viel Wind. Häufiger gab es Tage mit weniger Wind (um die 2/3 Bft), doch waren auch 5 Bft. zu meistern. Das Wetter war traumhaft, beim morgendlichen Lauftraining konnten wir meist mit T-Shirt am Strand entlang laufen.

Markus und mir hat das Training sehr gut gefallen, es war ja auch das erste Mal, dass wir in unserer neuen Bootsklasse (Laser Radial) mehrere Tage hintereinander trainieren konnten.

Kreuzen in der Welle und Vorwindsegeln waren bei diesem Training die Schwerpunkte.

 

In den Energieferien durfte ich in Hyeres (Südfrankreich) mit den Kaderseglern bei Andi Geritzer trainieren. Das war eine Woche mit sehr viel Wind. Ich glaube, so beständig und viel Wind hatte ich noch in keinem bisherigen Training.

Ein Nachmittag hatte nur 14 Knoten Wind, ansonsten gab es meist zwischen 20 und 25 Knoten und auch die Welle war zu bewältigen.

Trotzdem ich seit Herbst vier Mal pro Woche Trockentraining mit Krafttraining absolviere, war ich nach jeder Trainingseinheit ganz schön ausgelaugt.

Das ganze Training über musste ich immer nur hängen, hängen, hängen, …

Und auch das Aufrichten des Lasers nach einer Kenterung habe ich auf den „Raumen“ ordentlich geübt ;-)

Jetzt weiß ich, was Starkwindsegeln bedeutet und dass ich noch viel Bauchtraining machen muss, um eine Regatta bei 5/6 Bft. mit dem Laser erfolgreich zu überstehen.

Doch auch dieses Training hat mir sehr viel Spaß gemacht und natürlich hat es mir auch viel gebracht.

Markus und ich werden über die Osterferien in Izola trainieren. Bei wenig Wind werde ich die Trainingseinheiten etwas kürzen, da ich ja auch für die Matura lernen muss.

Geplant haben wir, dass wir über die Ostertage bei der Spring-Regatta in Izola mitmachen.

Hoffentlich spielt dabei das Wetter mit, wir freuen uns schon.

 

Bericht - Anna Rupp

ÖJM 2015 am Neusiedlersee

19.09.2015

Nach der WM hatten wir etwas Pause, denn erst vom 29. August bis zum 2. September fand die Österreichische Jugendmeisterschaft am UYC Neusiedl statt.

Anna reiste schon am 25. August nach Neusiedl, um mi der Lasergruppe mitzutrainieren.

Am Montag und Dienstag war dann so viel Wind, dass sie gleich überall „Spatzen“ bekam und sehr kaputt war.

Ich kam zwei Tage später nach, um noch vier Tage im Zoom für die Meisterschaft zu trainieren.

Jetzt waren der Wind und die Windvorhersage für die Regattatage leider wieder flau. So dass Anna beschloss, die ÖJM gleich mit ihrem neu erworbenen Laser zu segeln. Der Wind frischte während der Regatta jedoch kräftig auf und am letzten Tag hatten wir sehr starke Böen bis zu 27 Knoten.

Insgesamt wurden bei den Zooms 8 Wettfahrten mit einem Streicher gesegelt. Während Anna sich in der neuen Klasse mit dem stärkeren Wind und nach nur auf einem Training noch etwas schwerer tat, freute ich mich bei meiner letzten Regatta im Zoom über den starken Wind. Das spiegelte sich auch im Endergebnis wieder. Ich segelte zwei 2. Plätze, einen davon in der letzten Wettfahrt, was für mich ein schöner Abschluss in der Zoomklasse war. Insgesamt erreichte ich damit den 5. Rang.

Anna konnte am letzten Regattatag leider nicht dabei sein, denn ihre Uni für das kommende Studium hatte gerade zu dieser Zeit den „Tag der offenen Tür“. Ich glaube aber, sie war ganz froh, denn mehrere Lasersegler gaben an diesem Tag wegen des starken Windes auf.

In der Zoom Ranglistenwertung des Jahres 2015 erreichte Anna den 1. Platz und ich wurde 4.

bei ca. 35 aktiven Zoomseglern. In der nächsten Saison wollen Anna und ich im Laser durchstarten. Das Laser-Training beginnt bereits im Oktober am Attersee und in Neusiedl. Wenn alles klappt, können wir nach Weihnachten mit den Lasern in Spanien trainieren.

 

Bericht - Markus Rupp

Zoom8 Jugendweltmeisterschaft 2015

16.08.2015

Vom 2.- 8.08.2015 fand die Jugendweltmeisterschaft in der Zoom8 Klasse im Union Yachtclub Wolfgangsee statt. Vor der WM gab es noch ein einwöchiges Reviertraining zur Vorbereitung. Auch die 47 Seglerinnen und 60 Segler aus Dänemark, Norwegen, Finnland, Schweden, Estland, Russland und Rumänien nutzten noch die Tage vorher, um den See kennen zu lernen.

Eröffnet wurde die WM mit einer Parade und Eröffnungsreden verschiedener Funktionäre

vor dem Rathaus in St. Gilgen.

 

Am nächsten Tag ging der Kampf um die Medaillen los. Wie üblich setzte sich die Thermik ab 13 Uhr durch, doch gab es an keinem Regattatag über 3 Windstärken. An den ersten beiden Tagen gab es je 3 Wettfahrten, bei denen ich sehr konstant gut segelte. In allen bisher gesegelten Wettfahrten hatte ich keine schlechtere Wettfahrt als einen 8 Platz, der mein Streicher wurde. Markus lag zum Halbzeitstand auf dem 23. Platz.

Aufgrund der bereits erreichten Wettfahrtanzahl war der 3te Tag ein Lay-Day, an dem meine Familie und ich auf einen Berg wandern gingen. Doch trotzdem ließ uns das Segeln nicht los, denn wir analysierten von hoch oben den Verlauf des Windes und der Böen am See.

 

Wegen dem leichten Wind am nächsten Tag, startete die Wettfahrtleitung nur eine Wettfahrt.

Markus (AUT 33) hatte heute trotz eines guten Startes leider etwas Pech mit dem Wind und belegte nach diesem Tag den 27. Gesamtplatz.

 

Ich war am Ende dieses Tages punktegleich mit der 3-Plazierten, aber auf Platz 4.

Mit dem Wissen, dass ich auch nach einem „Ausreißer“ nur einen 8. Platz in der Wertung hätte, war ich am letzten Segeltag besonders motiviert, denn ein Platz auf dem Podest war möglich. In der vorletzten Wettfahrt erreichte ich den 4ten Platz und war somit punktegleich mit einer Estin auf Platz 3. Mein neues Ziel war nun, vor der Estin zu sein. Nach einem guten Start umrundete ich als erste die Luvboje, doch wegen eines Winddrehers hatte ich bei der Leeboje keinen Vorrang, und legte nur als 5te um. Jetzt hieß es Nerven bewahren und super Kreuzschläge segeln! Für meine Trainer, die jeden Schlag von mir genau beobachteten, war das Hochspannung pur. Mit jedem Schlag überholte ich eine Seglerin bis ich wieder hinter der führenden Estin lag. Da eine Bahnverkürzung angezeigt wurde, wurde es jetzt sehr knapp, auch noch die Estin zu schnappen.

 

50m Meter vorm Ziel wich ich der Seglerin noch aus, doch ich sah eine Boe mit Dreher, die ich ausnützte, um auf dem Backbord Bug ihr wieder zu begegnen. Jetzt musste sie den Raum geben und machte eine Wende in Lee von mir. Das war für mich der Momente zu wenden, um positiv ins Ziel zu segeln. Ich habe es mit 2 Bootslängen vor ihr ins Ziel geschafft. Die Freude war riesig, denn ich wusste, dass ich somit den 2. Gesamtplatz erreicht habe. Doch Walter, mein Trainer, fing an, die Plätze zwischen mir und der bis dahin Führenden zu zählen. Plötzlich rief er:
,, Anna, du bist Weltmeisterin“! Jetzt war die Freude groß, aber auch noch etwas verhalten, denn ich wollte zuerst einen Blick auf die Ergebnisliste machen, um dies zu glauben. Auch die Ergebnisliste zeigte, dass ich auf Platz 1 gereiht wurde.

Somit endete für mich die Jugendweltmeisterschaft mit einer österreichischen Nationalhymne!

Markus belegte den 27. Gesamtplatz und platzierte sich somit in der ersten Hälfte des Feldes.

Bericht - Anna Rupp

Anna Rupp (KYCO) ist Weltmeisterin im Zoom8

08.08.2015

Unsere Jugendseglerin Anna Rupp gewann am Wolfgangsee unter 47 Teilnehmern den Weltmeistertitel in der Zoom8 Klasse bei den Mädchen.

In einem dramatischen Finish konnte sie in der letzten Wettfahrt auf den letzten Metern die Silbermedaillengewinnerin aus Estland auf Platz 2 verweisen. Anna Rupp holte mit dieser großartigen Leistung auch für den KYCO den größten Erfolg in seiner fast 60 jährigen Clubgeschichte. Ihr Bruder Markus erreichte unter 60 Teilnehmern den 27 Platz.

Der KYCO gratuliert zu diesem großartigen Erfolg!

Anna und Markus Rupp bei der Zoom8 - EM in Palamos erfolgreich

10.04.2015

Der Saisonstart fiel für Anna und Markus auch heuer wieder in die Energieferien. Ein Training über 12 Tage in Palamos an der Costa Brava in Spanien stand als Vorbereitung für die EM am Programm. Mit ihnen dabei weitere 7 österreichische Segler unter der Leitung von Stefan Hess. Das Wetter war super, der Wind von wenig bis recht kräftig - alles dabei.

Bei vollem Einsatz  holte sich Anna am vorletzten Trainingstag, bei mehr als  25 kn Wind und einer schnellen Halse, eine Platzwunde an der Stirn, die mit 8 Stichen genäht werden musste.

Am letzten Tag konnte sie dann bei Stefan im Motorboot mitfahren. Beide Kinder haben sehr viel gelernt und auch viel Spaß dabei gehabt. Wieder eine tolle Erfahrung mehr, die sie nicht missen möchten.

 

In den Osterferien war es dann soweit: Gemeinsam sind wir am Palmsonntag nach Palamos zur Zoom8 Europa-Meisterschaft geflogen. Leider war der Wind an den drei Vorbereitungstagen recht schwach.

Bei den Burschen starteten 43 Segler, bei den Mädchen 13 Seglerinnen. Österreich war das einzig teilnehmende Binnenland, alle anderen wie Dänemark, Finnland, Norwegen, Estland und Russland trainieren fast immer am Meer.

An den ersten Wettfahrttagen gab es Wind zwischen 2 und 3 Bft mit recht kurzen Wellen und Strömung. Bei den letzten Wettfahrten mit 6 Windstärken haben alle ganz schön gekämpft.

 

Anna und Markus hatten an allen vier Wettkampftagen viel Spaß und haben gute Platzierungen erreicht; u.a. ersegelte Anna einen Tagesersten und Markus landete einmal auf Platz 6.

Bei insgesamt 11 Wettfahrten ist Anna von 13 Seglerinnen 4te geworden, Markus ist 23ter von 41 Seglern und damit drittbester Österreicher.

Bericht - Elisabeth Rupp

Starkes Saisonende für Anna und Markus Rupp

24.09.2014

Ende August gab es vor der viertägigen Österreichischen Jugendmeisterschaft am Wolfgangsee noch ein Training, um den berühmten Brunnwind kennenzulernen.

Doch "Petrus" war sowohl beim Training, als auch dann bei den Regattatagen nicht sehr gut gelaunt. Es hat, außer an zwei Tagen, nur geregnet. Der Brunnwind wehte nur an einem Tag richtig, an den restlichen Tagen gab es recht böigen und vor allem drehenden Wind.

Anna erreicht von den 34 Teilnehmern den 5. Platz und war zugleich das beste Mädchen, Markus wurde 9.

Am 6. und 7. September war der Eisenaupreis am Mondsee. Hier wurde Anna von 19 Teilnehmern 4. und Markus wieder 9.

Am Wochenende, 13. und 14.9. waren Anna und Markus zur letzten Regatta in dieser Saison am Mattsee. Sowohl am Samstag, als auch am Sonntag hat es nur geregnet. Die Kinder waren an sich ganz gut gelaunt, doch wir Eltern hatten wieder einmal das ganze Wochenende nur Regenkleidung an. An beiden Tagen startete die Wettfahrtleitung pünktlich und somit konnten 5 Wettfahrten gesegelt werden.

Anna wurde diesmal von wiederum 19 Teilnehmern 2. und Markus erreichte mit zwei dritten, einem vierten und einem fünften Platz insgesamt den 5. Platz.

In dieser Saison segelte Markus insgesamt bei sechs Regatten mit, Anna leider nur bei vier. Da es ab der 6. Regatta in der Bestenliste einen Streicher geben würde, konnten beide dies nicht "nützen".

Von insgesamt 46 SeglerInnen in der Bestenliste erreichte Markus den 5. Platz und Anna aufgrund ihrer fehlenden Regatten den 10. Platz.

Bericht - Elisabeth Rupp

Anna und Markus Rupp bei den Österr.Meisterschaften im Zoom8 erfolgreich

25.07.2014

Markus war  vom 8. bis 11. 7 beim Training am Wolfgangsee. Der Wind hat alles geboten, von schwach bis vereinzelt kräftig. Leider fiel am darauffolgendem Wochenende die SP wegen zu geringer Beteiligung am Achensee aus.

Am Dienstag (15.7.) fuhr ich dann Markus zum Attersee. Zeltlager mit Training am Attersee war angesagt.

Am Freitag bin ich dann mit Anna noch einmal zum Attersee gefahren, denn die nachgeholte ÖM war von Freitag bis Sonntag geplant. Am Freitag und Sonntag gab es wegen zu schwachen Windes leider keine Wettfahrten. Am Samstag gab es Gott sei Dank recht netten Wind (guter 2er, ab und zu mäßiger 3er). Das ist Annas Lieblingswind. Sie fuhr bei vier Wettfahrten den 1,4,2 und 3. Platz ein und kam bei 20 Teilnehmer insgesamt auf den 2. Platz und damit den Vizemeistertitel. (Anna im Bild unten links).

Markus hat auch recht gut gekämpft, hatte aber bei der dritten Wettfahrt einen schlechten Start. Da das Feld recht eng beieinander war, war es schwer, sich noch auf einen guten Platz zu segeln. Er hatte die Plätze 2, 4, 10 und 3. Markus hoffte noch auf Wettfahrten am Sonntag, damit er seinen 10 Platz evt. streichen hätte können, doch leider gab es keine Wettfahrt mehr und somit blieb es bei Blech am 4.Platz.

Als Nächstes planen wir direkt nach unserem Urlaub gleich von München aus zum Training mit anschließender ÖJM an den Wolfgangsee zu fahren (23.8 bis 30.8.).

Bericht - Elisabeth Rupp

Anna und Markus Rupp am Neusiedlersee

20.06.2014

Zurück aus Constanta gab es für beide Rupps gleich wieder ein Training am Neusiedlersee in Podersorf. Am Samstag super guter Wind, doch leider ist am Sonntag das Training wegen zu viel Wind ausgefallen.
Vom 7.-9. Juni gab es dann den Springcup in Neusiedl, diesmal war Markus mit Thomas unterwegs. Leider konnte Anna nicht mit, die Bedingungen hätten auch ihr sicherlich gefallen.
An allen drei Tagen war der Wind relativ schwach. Am ersten Tag wehte er gleichmäßig, doch am dritten Tag wurde es schon ganz schön "mau" und er wehte ungleichmäßig in der östlichen Seehälfte.
Bei dieser Regatta trafen sich auch die KYCO-Clubsegler einmal wieder. Familie Gruber mit Mathias, Rudolph und Theresa waren auch dort und alle drei Grubers starteten in der Optiklasse und mussten sich unter 74 Startern behaupten. In der Zoomklasse starteten 24 Segler und Markus fuhr diesmal einen zweiten Platz heraus, wobei er die ersten beiden Wettfahrten gewinnen konnte.

In der österreichischen Bestenliste liegt Markus (AUT 33) derzeit auf Platz 5.

Bericht - Elisabeth Rupp

Anna und Markus Rupp im ÖSV Sichtungskader

18.04.2014

Unsere beiden Opti-Segler, die im Vorjahr auf Zoom8 umgestiegen sind, haben ihr erstes Starkwindtrainig in Polamos/Spanien bereits absolviert. Trainingstage mit 6 Bft und hoher Welle haben viel Respekt abverlangt, aber auch jede Menge Erfahrung gebracht.

Markus nimmt zu Ostern an der EM in Constanta/Rumänien teil.

Markus Rupp bei der Zoom8 EM in Constantia/Rumänien

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Nach einer letzten Trainingseinheit Anfang April in Podersdorf ging es zu Ostern für Markus Rupp zum ersten Mal zu einer Europameisterschaft. 25 Burschen und Mädchen segelten vor Constantia am Schwarzen Meer um den Titel. Bei schwierigen Bedingungen mit Wind, Welle und Strömungen erreichte Markus nach 10 Wettfahrten in der Burschenwertung den 11.Platz. Die winterliche Trainingseinheit in Palamos/Spanien hat sich jedenfalls ausgezahlt.

Opti-Training und Easter Regatta 2014, die Gruber`s in Portoroz

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Portoroz war super, sowohl für uns Eltern, als auch für die Kinder. Verstehe jetzt, warum hier über 80 Kinder aus Österreich gemeldet waren. Herrliches, abwechslungsreiches Wetter, kleine Gruppen mit wirklich tollen Trainern, Meer und Welle, Seafood und guter Wein, das Hotel gleich neben dem Yachtklub - wirklich gut organisiert!! Eindrucksvolle 10 Tage für die ganze Familie. Am Samstag Anreise und am Abend Vorstellung des Programms und Einteilung der Kinder in die Gruppen. Von Sonntag bis Donnerstag Training und Freitag bis Sonntag die große Regatta mit 457 (!) Kindern. Die Armada lauft aus - war aber viel reibungsloser, als ich mir das im Vorfeld gedacht habe. Es wurden sogar gute Vorträge über Wetterkunde und Taktik organisiert, die auch für besonders interessierte Eltern nützlich waren. Rudolph (Jg 2006) und Theresa (Jg 2004) nahmen bei der "Zwergerlregatta" teil. Rudolph wurde als absolut jüngster 4. und Theresa wurde 3. von 16 Teilnehmern. Matthias (Jg 2002) nahm an der großen Osterregatta teil und wurde 240. Ich finde das eine super Leistung - es war seine erste große Regatta auf offenem Meer mit so vielen Teilnehmern und Welle und Winddrehern und Strömung, und, und, und. Am Freitag wurden 3 Wettfahrten gesegelt, am Samstag 2 und am Sonntag keine - Abreise anschließend. Nächstes Jahr fahren wir wieder, wenn die Kinder wollen.

Bericht - Xaver Gruber

Lisa Kircher absolviert Übungsleiterkurs

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Für mich begann die heurige Saison am Attersee im Rahmen eines Übungsleiterkurses. Die Ausbildung gilt als Basis für eine weitere Instruktoren- und Trainerausbildung und ist speziell auf Jugendklassen ausgerichtet (v.a. Laser, 420er und Optimist).

Neben praktischen Übungen am Wasser (sowohl als Segler selbst, als auch als Trainer am Motorboot) hatten wir ein dichtes Programm an Theorie zu besprechen (unter anderem Sportmedizin und -psychologie, Trainingslehre, Methodik und Organisation des Sports). Obwohl sich Wind und Wetter teilweise, wie so oft, unserem engen Zeitplan entzogen, konnte ich auf jeden Fall vieles dazulernen und neue Erfahrungen sammeln. Nichts desto trotz wird der richtig gute Ausbildner meiner Meinung nach erst am Wasser bei der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen geboren.

Um mich endgültig Übungsleiterin nennen zu dürfen, stehen mir noch ein Lehrauftritt als praktische Prüfung und eine schriftliche Hausarbeit bevor, was ich im Laufe der Saison noch erledigen möchte. 

 

Bericht- Lisa Kircher

Für Anna und Markus Rupp hat die Saison bereits begonnen

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Nachdem ja Markus letztes Jahr an Allerheiligen in die Zoomklasse hineingeschnuppert hat, haben Anna und Markus heuer in den Energieferien in Palamos/Spanien mit dem Segeltraining wieder begonnen. An den ersten zwei Tagen war gemütliches Segeln bei etwa 2 Windstärken angesagt, doch dann nahm der Wind von Tag zu Tag zu. Ab Mittwoch wurde es so langsam heftig, am Donnerstag und Freitag trainierten sie jeweils eine lange Einheit von drei Stunden bei etwas 28 bis 30 Knoten.

Anna und Markus hatten auch solch eine Welle noch nicht erlebt. Respekt hatten sie vor allem bei den Raumwind- und Vorwind-Schenkeln.Bei diesen Wellen war das Gleiten auch zu erlernen. So mancher Kenter-Sturz blieb nicht aus, das Aufstellen des Bootes beherrschen beide jetzt schon ganz gut. Nach einer Woche hatten Anna und Markus wieder viel Neues von Stefan Hess, dem Zoom-Trainer, gelernt.

Die Unterkunft war gemeinsam in einem Appartement in Palamos. Meist hat Stefan mit Unterstützung eines der Kinder gekocht und gemeinsam wurde gegessen und aufgeräumt. Nach dem "Verwöhnhotel" in Portoroz eine neue Lebenserfahrung.

Beide Kinder wären gerne noch eine Woche länger geblieben, doch leider begann ja wieder die Schule.

Letztes Wochenende waren dann Markus und ich am Neusiedler See. Bei wenig Wind wieder eine Umstellung auf das Leichtwindsegeln. Am Sonntagnachmittag nach dem Training wurde dann, von den nach Constanta (Rumänien) fahrenden Zoomseglern, der Hänger von Walter beladen.

Stefan und Walter haben die Boote auf dem Landweg hingebracht, Markus und ich sind von Wien aus nach Rumänien geflogen. Dort wird zuerst trainiert und dann an den Ostertagen folgt die Regatta.

Anfang Mai geht es wieder für drei Tage zum Neusiedler See. Zum einen werden die Boote wieder abgeladen, zum anderen hoffen wir auf guten Wind für ein erneutes Training. Wenn es sich ausgeht, wollen Anna und Markus den Zoom Spring Cup an Pfingsten mitsegeln.

Welche Trainings wir dann noch alle mitmachen, werden wir sehen. Auf jeden fall ist die Ferienwohnung in St. Gilgen für die ÖJM Ende August schon gebucht.

Wie oft nun Thomas und ich heuer noch zum Segeln kommen, ....?????

Ranglistenplätze 2013  

Wir freuen uns über die Ranglistenplatzierungen 2013 unserer Jugendlichen:

 

Anna Rupp            Zoom          Platz  22

Markus Rupp        Optimist     Platz  38

Mathias Gruber    Optimist     Platz  65

Anna Rupp            Optimist     Platz  77

Gruber Theresa    Optimist     Platz  79

Bericht - Elisabeth Rupp,

Mutter von Anna und Markus

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